Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

Die Corona-Krise beherrscht zur Zeit unser Leben in allen Bereichen, betroffen davon ist selbstverständlich auch unsere Praxis. Um der aktuellen Entwicklung gerecht zu werden, haben wir organisatorische Veränderungen vorgenommen:

  • Alle Patienten werden von einer Arzthelferin einzeln und nur mit Mundschutz in die Praxis hereingeholt. Damit wird ein volles Wartezimmer vermieden und das Risiko, sich in der Praxis mit Corona anzustecken, minimiert.
  • Nach den Vorgaben der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) haben wir eine zeitliche Trennung von Patienten mit akuten Atemwegsinfekten und allen anderen Patienten vorgenommen. Hierzu haben wir sogenannte Infektionssprechstunden eingerichtet, die sich in der Regel am Ende der Sprechzeiten des Tages befinden.
  • Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen dürfen nicht außerhalb der Infektionssprechstunde in der Praxis erscheinen.
  • Die Besprechung von Befunden kann nach Vereinbarung telefonisch erfolgen, dadurch sollen vermeidbare Praxisbesuche verhindert werden.
  • Rezepte und Überweisungen bestellen Sie bitte ebenfalls weiterhin über die Rezepthotline, per Fax oder per Mail und lassen sie in eine Apotheke schicken.
  • Das Land Niedersachsen hat in seiner Allgemeinverfügung vom 6.05.2020 die bisher geltende Regelung zurückgenommen, dass Arztbesuche nur aus dringenden medizinischen Gründen erlaubt sind. Es können und sollten (!) somit wieder alle Patienten behandelt werden.

 

Wegen Corona nicht zum Arzt?

Die in der Bevölkerung grassierende Angst, sich beim Arztkontakt mit SARS-CoV-2 zu infizieren, ist riskant: Sie hält derzeit offenbar viele Menschen davon ab, sich bei akuten Beschwerden bei einem Arzt vorzustellen. Das ist momentan in allen Kliniken und Praxen zu beobachten und gefährlich, da Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck oder auch Krebs unter Corona natürlich nicht seltener auftreten. Unverändert gilt weiterhin, dass die Folgen nahezu aller Krankheiten mit rechtzeitig einsetzender Behandlung vermindert werden können!

 


Was sollten Sie tun bei Husten, Schnupfen, Erkältungssymptomen?

  • unabhängig davon, ob Sie den Verdacht haben, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein oder an einem "normalen Erkältungsinfekt" zu leiden:
  • nehmen Sie bitte von zuhause aus Kontakt mit uns auf und kommen Sie auf keinen Fall unaufgefordert in die Praxis. Das gilt auch für den Fall, dass die Telefonleitungen belegt sind. Sie können uns auch per eMail oder Fax erreichen!
  • vor dem Betreten der Praxis klopfen Sie bitte von außen an das Fenster, um sich anzukündigen
  • fahren Sie nicht auf eigene Faust in die Testzentren, um sich auf das Corona-Virus testen zu lassen - man wird Sie dort wieder wegschicken! Sie benötigen einen Termin, den wir Ihnen vermitteln müssen


 

Wie können Sie sich und andere schützen?

  • Halten Sie Abstand – nicht nur von erkennbar erkrankten Personen, sondern auch z.B. beim Anstehen im Supermarkt, das gilt auch bei weiterer Lockerung der Kontaktsperre.
  • Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder Händereinigung mit einem alkoholischen Gel in kleinen Fläschchen.
  • “Korrektes” Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase (danach entsorgen) oder Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels – nicht in dieHände!
  • Wenn Sie sich in geschlossenen Räumen mit mehreren Personen aufhalten müssen (Schule, Arbeitsplatz): Achten Sie auf regelmäßiges Lüften.